Tag Archives: Usability

Google Rechtschreibprüfung

Da ich immer die Suchleiste im Firefox nutze und selten direkt auf google.com gehe, habe ich eine wirklich coole Funktion von Google bis jetzt noch nicht bemerkt: Die Rechtschreibprüfung!

Sehr geil!

Neues Samsung Spielzeug

Etwas RAM, ein wenig SSD, ein großer 6 Zellen Akku und ein älteres DELL Notebook geht wieder ab wie Schmitts Katze.

Samsung SSD

Asus Eee PC 1215N Sound/Ton Probleme

Meine neue Haßliebe ist mein mobiler Begleiter und gleichzeitig mein Couch-Surfing-Terminal – so ein Asus Eee PC 1215N. Schonmal vorab… seit ein paar Tagen haben wir uns richtig lieb aber ich war kurz davor es zu verfluchen, zu verschenken oder es zu verkaufen.

Dieser kleine Kerl hat nämlich unter dem ausgelieferten Windows 7 ein kleines Problem was mich massiv stört: Wenn man ein Video oder Musik abspielt, hat der Ton manchmal winzige aussetzer, so als würden die Daten im Hintergrund nicht schnell genug von der Festplatte geladen werden oder als wenn Windows hängt. Aber beides ist nicht der Fall. Das ganze tritt auch dann auf, wenn man Filme/Musik von einer externen Festplatte oder Speicherkarte spielt und Windows komplett so konfiguriert, dass die Hintergrundprozesse auf ein Minimum begrenzt sind. Es hilft auch nichts den kleinen auf “maximaler Performance” laufen zu lassen, die man im Asus Tool einstellen kann.

Vor 3 Tagen fand ich dann durch Zufall einen Foren Beitrag von scope.se im eeeuser Forum, der genau das gleiche Problem hat wie ich. ICH BIN NICHT ALLEIN! Er fand raus, dass diese Hänger immer dann stattfinden, wenn man nicht per Kabel mit dem Netzwerk verbunden ist. Dann versucht Windows im Hintergrund trotzdem alle paar Sekunden das Netzwerk zu identifizieren und dabei hängt dann kurz der Ton. Wie dämlich ist das denn bitte? Obwohl die Schnittstelle genau darüber bescheid weiss, dass da momentan keine Verbindung zu einem Netzwerk besteht (kein Link), versucht der Treiber im Hintergrund trotzdem über diese Schnittstelle Daten zu senden und zu empfangen. Ganz tolle Wurst!

Die Lösung ist dementsprechend einfach aber auch lästig… man schaltet einfach das Netzwerk ab, solang man nicht vorhat einen Netzwerkstecker in das Gerät zu stöpseln und zum Beispiel per WLAN online ist (oder gar kein Netzwerk hat, wie zum Beispiel im Zug). Ich hoffe einfach, dass dieses Problem im Treiber irgendwann gelöst wird, denn insgesamt ist dieses kleine 12,1″ Netbook gar nicht mal so übel. Es hat zwar einen verdammt kleinen Bildschirm, aber für die Couch oder für schnell mal unterwegs reicht das allemal. Außerdem hat der kleine unverschämt viel Power dank der zwei Grafikkarten on Board. Mit dem Ding kann man sogar spielen oder per HDMI Schnittstelle Full-HD Videos auf einen Fernseher ausgeben.

Jetzt wo ich weiß, wie man das Gerät liebhaben und problemlos benutzen kann, ist es endlich auch akzeptiert. Trotzdem zeigt sich wieder einmal, dass die Hersteller aktuelle Hardware ungefähr wie Obst behandeln: Sie reift beim Kunden und der Kunde verflucht letztendlich den Hersteller. Aber vermutlich ist Asus das ziemlich egal.

Das Internet ist kaputt!!111elf

Also es muss einfach kaputt sein, weil Skype geht nämlich nicht! Irgendwie hats wohl ein paar Skype Supernodes geschreddert, was es echt schwer macht momentan in das Skype-Netz reinzukommen. Um mal das Skype Blog zu zitieren, weil auch dieses ziemlich schwer erreichbar ist:

Skype isn’t a network like a conventional phone or IM network – instead, it relies on millions of individual connections between computers and phones to keep things up and running. Some of these computers are what we call ‘supernodes’ – they act a bit like phone directories for Skype. If you want to talk to someone, and your Skype app can’t find them immediately (for example, because they’re connecting from a different location or from a different device) your computer or phone will first try to find a supernode to figure out how to reach them.

Under normal circumstances, there are a large number of supernodes available. Unfortunately, today, many of them were taken offline by a problem affecting some versions of Skype. As Skype relies on being able to maintain contact with supernodes, it may appear offline for some of you. (Quelle: Skype Blog)

Da hilft also nur abwarten und Tee trinken.

Webtrends, die keiner braucht

Immer öfter finde ich auf Webseiten jetzt oben oder unten Balken, die dank irgendwelcher Layer-Funktionalitäten an einer Stelle auf den Bildschirm fixiert werden. Meistens beheimaten diese Balken dann Funktionen, die kein Mensch braucht wie x-fach redundante Links zu allen drölf Social Networks, Anzahl der User, Chat auf der Webseite und pipapo. Ob ein Webseiten-Betreieber sowas wirklich benötigt, muss sicherlich jeder für sich entscheiden, den “Störfaktor” haben am Ende aber die Benutzer.

Was mich bei diesen Balken/Leisten aber meisten stört ist die Tatsache, dass diese Platz auf dem Bildschirm verbrauchen, und, dass man diese Balken trotz scrollen auf dem Bildschirm nicht los wird.  Die meisten Bildschirme sind viel breiter, als sie höher sind. Wieso um alles auf der Welt gibt es also Designer, die den schon ohnehin engen Platz jetzt noch mehr einschränken, anstatt mitzudenken und solche Leisten nach Links oder Rechts an den Rand zu verschieben?

Die gleiche Unsitte gibt es bei Microsoft Windows leider auch schon seit vielen Jahren, sogar mit dem Nachteil, dass die so genannte “Taskleiste” mit jeder Windows Version immer höher wird. Unter MacOS lebt diese Leiste bei mir übrigens am rechten Seitenrand. Das könnte man zwar auch bei Windows so einstellen, allerdings passt dann das ganze Taskleisten-Design nicht mehr und somit ist diese Einstellung unbrauchbar. Ich hoffe einfach  es gibt irgendwann einen kreativen Menschen, der diesen Blödsinn behebt – und das am besten noch übergreifend, also auch ausserhalb vom Web.

Ethernet, ganz ohne mehr Kabel

Bei der Einrichtung meiner Wohnung hatte ich ein Problem: Wenn ich im Büro und Wohnzimmer irgendwie Netzwerk haben wollen würde, müsste ich eine Menge Kabel verlegen, vor allem auch Eins in den Flur, wo die Telekom-Dose hängt und dementsprechend das DSL aufschlägt. Kabel ‘schön’ oder quasi unsichtbar zu verlegen ist so eine Sache, vor allem in Altbauten. Um das zu bewerkstelligen, hätte ich die Wände zwischen einigen Räumen durchbrechen/durchbohren müssen und das wollte ich nicht.

Um das Problem zu lösen, habe ich lange Zeit auf eine WLAN Bridge zwischen Flur und Arbeitszimmer gesetzt. Zwei Router des gleichen Herstellers (erst Linksys, mittlerweile AVM Fritz) bauten miteinander eine Wlan WDS Verbindung auf und gaben mir die Freiheit auf Kabel verzichten zu können. Die Lösung funktionierte zwar, allerdings nicht so brauchbar wie ich es gern gehabt hätte. Es war quasi unmöglich ein Video über das Netz vom Büro ins Wohnzimmer zu streamen, ohne kurze Hänger zu haben. Also suchte ich nach Alternativen.

Eine Alterntive schien Powerline zu sein, bei der die Daten über das Stromnetz übertragen werden. Damals galt das allerdings noch nicht als sonderlich ausgereift. Vor kurzem schrieb vowe über eine NetGear Promo, die anbot einen Netgear Powerline Adapter kostenlos zu bekommen, wenn man ein Paar davon bei einem offiziellen Händler kauft.

Also bestellte ich mir ein Bundle dieser XAV2501 Adatper über Amazon und füllte das Promo Dokument bei Netgear aus. Wenn die Dinger Probleme gemacht hätten, hätte ich sie einfach wieder zurück geschickt und das Experiment für gescheitert erklärt. Der Promo-Adapter war schon 2 Tage später geliefert, wow. Damit hatte ich also 2 Adapter (Flur+Arbeitszimmer) und noch einen weiteren für das Wohnzimmer, um dort Videos am Fernseher gucken können.

Dank meiner Altbau-Stromverkabelung funktioniert das ganze recht ordentlich. Ab in die Steckdose damit, mit dem Switch am DSL Router und dem Switch im Arbeitszimmer per Ethernet-Kabel verbunden und fertig. Die WLAN Bridge habe ich direkt deaktiviert. Und das Resultat?

Die Dinger tun einfach. Ich kann endlich in brauchbarer Bandbreite Daten zwischen allen Räumen bewegen und Filme gucken ohne Abbrüche – was für ein unglaublicher Luxus! Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich auf diese überteuerten AVM Fritzboxen verzichtet. Ich habe zwar noch nicht ganz verstanden warum die Dinger nur 100Mbit/s Ports haben, wenn sie in der Lage sind 200Mbit/s Daten über das Stromnetz zu übertragen, aber dafür gibt es sicherlich irgend einen Grund.

Was lerne ich daraus? Vowe keeps me buying shit! :P Nein, im Ernst: Jetzt wo ich weiss, dass das funktioniert, habe ich mir für Ende des Jahres vorgenommen den Devolo TV Sat 1300-HD Receiver zu testen. Das Gerät überträgt DVB-S Signale über die Steckdose, d.h. ich kann die SAT-Dose im Schlafzimmer in Betrieb nehmen und die Daten damit ins Wohnzimmer bewegen, in dem (natürlich) der Fernseher steht, ohne dafür durch 2 Wände bohren zu müssen. Ich bin gespannt!

MacOS im täglichen Betrieb, Woche 1

Was ich mag: Ich kann damit problemlos produktiv sein.
Was weniger gut ist:Sonderzeichen auf der Apple Tastatur sind nie da, wo man sie vermutet.
Was ich wirklich gar nicht mag: Mir fehlt Microsoft OneNote.
Was ich noch weniger mag: Leute die meinen Software XYZ ist besser als OneNote und könne das ersetzen.

OneNote ermöglicht eine ganz gewisse Arbeitsweise, an dich ich mich sehr gewöhnt habe. Es ist einfach eine Möglichkeit jegliche Daten zu sammeln und zu organisieren – quasi wie ein ausgelagertes Gehirn. Die eine oder andere OneNote Konkurrenz ist tatsächlich in der Lage noch mehr Daten/quellen) und Formate zu sammeln, aber darauf kommt es MIR nicht an. Es ist die Usability und das Look&Feel, was OneNote meiner Meinung nach brauchbar und besonders macht. Eine Alternative die da rankommt habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. (entschuldigt die englischen Begriffe)

The 64bit Experience

Aus der Kategorie ‘Warum brauch man doch gleich diesen angeblich plattformunabhängigen Kram?’:

Install Adobe AIR Linux 1.5 on 64-bit Linux distributions:

64-bit binaries of AIR are not currently available. Running 32-bit AIR on 64-bit systems has not been fully tested. However, we expect 32-bit AIR to run on these systems if they have the required 32-bit libraries and packages installed. (Quelle: http://kb2.adobe.com/cps/408/kb408084.html)

Aber nicht nur Adobe, auch Javascript/Google spielt mit:

    Google Gears for Linux System Requirements:

  • Linux
  • 32-bit OS (64-bit not supported)
  • Firefox 1.5+
  • Chrome for Linux is not supported

Schalten Sie auch demnächst wieder ein wenn es erneut heißt: Linux auf dem Desktop, der schnelle Weg zur Selbstgeißelung.

Prädikat BESONDERS nutzlos

Vor ca. einem Jahr verlieh ich meinen Tubestick in die weite Ferne. Als Ersatz habe ich mir irgendwann von Hauppauge den WinTV HVR 900H gekauft. Hauppauge war mir von früher noch bekannt als anständiger Hersteller von DVB-S Karten, also dachte ich nichts falsch machen zu können.

Die mitgelieferten Programme und Treiber sind hoffnungslos veraltet; Treiber besorgt sich Windows7 zum Glück von allein, das reine Betriebsprogramm (Win TV) aber natürlich nicht. Mit dem Stick wird eine Antenne mitgeliefert. Die Sendeantennen für DVB-T sind in Frankfurt auf dem Fernsehturm installiert, den ich vom Arbeitszimmer aus sehen kann. Trotz direkten Sichtkontakt empfängt man mit dem Haupauge Stick sogut wie NIX. Wenn man Glück hat vielleicht 4 Programme, bei schlechtem Wetter und aber auch NUR Nachts manchmall alle. Oder kurz gesagt: Das Ding ist einfach nur unbrauchbar. Ich hab keine Ahnung was an dem Gerät insgesamt Müll ist, der Tubestick war um WELTEN besser! Zum Vergleich: Mit dem Tubestick habe ich immer alle 22 Programme einwandfrei reinbekommen.

Also Hauppauge, woran liegts und habt ihr ein Geld-Zurück-Programm, damit ich dieses wertlose Stück Hardware wieder loswerde? Ich bin furchtbar enttäusch von euch.

Nachtrag: Die Hauppauge WinTV HVR 900H ist auf aktuellen Linuxen auch komplett nicht mehr lauffähig! Hauppauge scheint die nötige Firmware nicht zu entwickeln und ältere Hacks sind auf aktuellen Kerneln nicht mehr lauffähig. FINGER WEG VON DIESER HARDWARE! Gibts noch fähige Hersteller auf der Welt?

An Ubuntu scheitern ist keine Schande!

Auf meiner größeren Festplatte habe ich etwas Platz gelassen – ungefähr 100GB. Die sind dazu da, um mit anderen Betriebssystemen neben Windows7 rumzuspielen. Es gibt einfach Dinge, die macht man nicht unter Windows.  Als Vorbereitung für eine Demo sollte es also ein Ubuntu 10.04 Desktop LTS (64bit) sein, kann doch jeder!

Als erstes fällt mir auf, dass die Install CD ewig braucht, um zu laden. Mittlerweile muss man wohl ein ganzes Framework an X und irgend einen WindowManager laden, um einen absehnlichen Installer zu haben. Gut Ding will Weile haben, is ja gut. Und ansehnlich? Über Geschmack lässt sich bekanntlich ja nicht streiten, aber dieses Lila-DING was dann kommt, ist wohl nicht gerade die Arbeit eines gut bezahlten Designers. Genauso nicht, wie die Buttons “Zurück” und “Vor”. Leute, entweder “Vorwärts” oder in für alle Verständlich: Weiter.

Die Installation scheitert dann auch relativ schnell daran, dass der Installer die freie Partition (bzw. den freien Bereich) auf meiner Festplatte gar nicht erkennt. Genau genommen meint er, da wären nur 134MB mit NTFS benutzt, ob ich den restlichen Terabyte für Ubuntu formieren wolle…

Will ich natürlich nicht, irgendwie häng ich ja an meinen Daten. Also auf Abbrechen gedrückt und schwupps, ist man in der Live Version von Ubuntu, da X ja schon komplett geladen ist, auch fast Instant. :) Ironischerweise bekomm ich dort meine NTFS Partition direkt angeboten:

Irgendwas scheint also zu gehen, aber dieses Irgendwas scheint etwas anderes zu sein als das Installer *IRGENDWAS*.  Das Problem ist natürlich das Vieh vor dem Monitor, welches völlig unsozial gegenüber Ubuntu Dinge unter Windows7 angerichtet hat. Sicherlich kenne ich einen Weg um das Problem zu lösen, es sind ja nur 80gig in use.  Ich will aber nicht, weil mich sowas nervt. Ich frage mich was man an dieser Stelle als unbeholfener Anwender tut. Ich rate jetzt mal ins Blaue: Aufgeben?

Consumer Ready Desktop? War es nie, wird es nie werden. Nicht ohne die Hilfe von Profis, die aber nur den Linux Unterbau für ihre ‘WebOS’  oder Handy-Träume haben wollen, aber absolut NICHTS von Ubuntu. An Ubuntu zu scheitern ist absolut keine Schande, wirklich nicht. Und da man Windows nicht schlagen kann, gibts ja noch WUBI – das ist quasi Linux, nur mit ein paar Lagen Kondomen. Nicht ganz das Wahre, aber irgendwie besser als nix -  man will ja schliesslich mitspielen und vor allem mitreden können.