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Und sofern es auch nur ansatzweise die Chance gibt, dass die Menschen bis 2050 unabhängig von ihrer Religion lernen sich gegenseitig zu respektieren, sollte es sowas von egal sein ob die Person neben einem Christ, Moslem oder Atheist ist. Zugegeben, die Chance ist weitaus höher bis 2050 einen globalen Krieg im Namen einer Religion zu erleben. Aber man wird ja wohl noch auf die Vernunft hoffen dürfen.

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Als ich eben das hier las:

(Screenshot: tagesschau.de)

…fragte ich mich, ob die da eine weibliche Führungskraft haben, ob deren Manager Pussies sind (im Sinne von Weichei), ob die Führungskraft der BVG zur Miss Management gekürt wurde oder, ob sie nur zu faul waren ein passendes deutsches Wort zu suchen. Denglisch ftw!

Missmanagement – war das nicht die Fähigkeit mehrere Frauen  gleichzeitig unter einen Hut zu bringen? Also ich fands witzig.

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Heise:

Otelo kommt als Discount-Marke wieder

Vodafone holt die 2001 eingemottete Marke wieder hervor und startet Anfang Februar einen neuen Mobilfunk-Discounter. Die Düsseldorfer sind neu im Billigsegment, wo sich O2, T-Mobile und vor allem E-Plus schon profiliert haben.

Also ich fands witzig.

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Denn nur da  bekommt man so schöne Überschriften zu lesen wie:

Ehrliche Worte im Wahlkampf – ARG-Chef zeigt sich beeindruckt! (Main-Nidda-Bote, Nr 33, Jahrgang 49)

Ja und außerhalb des Wahlkampfs lügen Politiker bis sich die Balken biegen? Verkehrte Welt? Ich dachte ja immer das wär genau andersrum… oder wie war das doch gleich mit dieser Frau Y. hier in Hessen? Im Fernsehn ziehen sie jetzt ja unter dem Namen “Townhall Meeting” Politiker Fragerunden ab.Das kenn ich doch irgendwo her? Achja Richtig! Was in den USA funktioniert, geht bestimmt auch beim völlig verblödeten deutschen Publikum. Kann nicht einfach durchgängig “Wahlkampf” und “Superwahljahr” sein? Dann weiß man wenigstens wann man sich von den Medien fernhalten muss.

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Eigentlich wollte ich ja etwas Musik über Youtube hier verlinken, aber die darf man mit Deutschen IPs nicht abspielen. Tolle Wurst! Wer nicht aus Deutschland ist.. trotzdem Viel Spaß und gute Nacht!

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Vor einiger Zeit beschrieb ich, wie man den Equinux Tubestick unter Windows XP zum laufen bringt und verwies auf Google für Ubuntu User. Da ich den Stick erst für Ubuntu eingerichtet habe, hier die Anleitung für Ubuntu 9.04:

(größtenteils übernommen von dieser Anleitung)

  1. Stick per USB anschliessen (Antenne anschließen usw.)
  2. Unter System -> Systemverwaltung -> Synaptic-Paketverwaltung die Pakete ‘build-essential’, ‘linux-headers-generic’ und ‘dvb-utils’ installieren.
  3. Zur LinuxTV Seite surfen, auf “browse” links klicken, auf der linken Seite “gz” auswählen  und runterladen
  4. Das runtergeladene Paket entpacken (tar xzvf af9015-*.tar.gz) und kompilieren (cd af9015*; make all; sudo make install)
  5. Die Firmware für den Stick runterladen und in /lib/firmware ablegen.
  6. ’sudo modprobe dvb-usb-af9015′ ausführen, um die nötigen Module zu laden
  7. den Stick z.B. mit ’scan /usr/share/dvb/dvb-t/de-Frankfurt >~/channels.conf’ testen

Daraufhin wird eine aktuelle Senderliste erstellt. Natürlich wählt ihr als Template anstatt “Frankfurt” eure Region aus. (Beispiel Ausgabe von SCAN)

Jetzt fehlt nur noch ein Programm, um die bunten Flimmerbilder auch anzuzeigen. Ich habe mich zum testen für “Me TV” entschieden. Me TV gibt es über die Paketverwaltung oder direkt von der Me TV Webseite. (aktuell Version me-tv_1.0.0~beta1-0ubuntu1~jaunty1_i386.deb) Das Programm startet man über ‘Anwendungen -> Unterhaltungsmedien -> Me TV’. Dann wählt man die vorher mit ’scan’ erstellte  Kanalliste (~/channels.conf) aus und los gehts:

MeTV-Screenshot

Me TV ist nicht unbedingt das schönste Programm, aber es erfüllt seinen Zweck. Wer etwas modernes und hübscheres  möchte, sollte auf KDE (kubuntu?) und Kaffeeine umsteigen.  Viel Spaß!

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wär ich ja vor lachen umgekippt:

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Neulich hatte ich hier ja einen epischen Artikel über Vodafone/Arcor verfasst. Darüber wie schlecht ich die neue gestellte Art eines Beamtenkonzerns finde, der auf einmal das Internet neu für sich entdeckt und auf schon vorbeigefahrene Züge aufspringen möchte.

Aus politischen Gründen habe ich den Artikel nicht veröffentlicht – sowas ähnliches gibts dafür jetzt aber an anderer Stelle zu lesen. Manchmal erledigen sich die Dinge halt doch von allein. :)

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Heise: Stromausfall im Rechenzentrum stoppte Heise online

Wieso auch nicht? Woanders hätte man über sowas hinweggeschwiegen und auf gar keinen Fall seine Kunden bzw. Benutzer informiert. Schwächen zeigen bedeutet an Glaubhaftigkeit gewinnen.

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Ich frage mich ja wieso viele Verlage jammern, dass die alten Kunden keine Zeitungen mehr kaufen. In einer Zeit, in der man Nachrichten dann haben möchte, wenn man Zeit dafür hat und im Zweifel dann so aktuell wie möglich, ist es Fatal auf den Quark von gestern zu setzen und diesen auf tote Bäume zu drucken.

Sicherlich, damals, als Fernsehen und Internet noch nicht so verbreitet waren, hatten Zeitungen ihren Vorteil. Es gab ja schliesslich nichts anderes, um sich über das zu informieren, was um einen herum passierte. In der jetzigen Zeit, in der quasi jeder Zugriff auf das Internet hat bzw. haben könnte, finde ich Nachrichten von gestern aber einfach nur hoffnungslos veraltet. Eine Zeitung kann niemals aktuell sein und hinkt ihrer Zeit bzw. ihrer Aktualität hinterher.

Gute Zeitungen (sofern man sie dann so noch nennen kann) verstehen es meiner Meinung nach ihre Informationen aktuell im Internet anzubieten oder fungieren als Agentur um Meldungen im Fernsehen zu verbreiten. Ich denke die Leute, die gestern noch eine Zeitung kauften, sind auch heute sicherlich noch gewillt für eine Summe von z.B. 10 Euro ein Internet-Abo zu kaufen um auf aktuelle Nachrichten und vergangene Meldungen zuzugreifen. Und ja, ich meine ein festes Abo, nicht etwa eine Seite zugepflastert mit Werbung, die den Inhalt des Online-Angebots diktiert und vor allem optisch zerstört. Ich finde in gute Online-Zeitungen gehören auch keine zugekauften Dritt-Angebote und Portale, die alles nur aufblähen und die Inhalte abwerten.

Natürlich würden findige Internet-Benutzer die gewollten Informationen auch woanders kostenlos finden, keine Frage. Ich denke aber, dass die Leute, die nach Qualitätsjournalismus suchen und ordentliche Texte lesen möchten, auch die sind, die am Ende ein e-paper abonieren oder einzelne Artikel nachkaufen. Im Web kann man nebenbei  zusätzlich all die Zusatzinformationen anbieten, die man in einer Zeitung nicht unterbringen kann: weitere Fotos, mehr Details, bewegte Bilder uvm.

Portale wie arcor.de, web.de usw. mögen im ersten Moment zwar wie Konkurrenten wirken, aber eigentlich sollten genau solche Seiten es sein, die eure Artikel vermarkten und in die Welt tragen. Ich für meinen Teil würde z.B. nie auf die Idee kommen nach aktuellen und inhaltlich brauchbaren Nachrichten auf solchen Seiten zu suchen – damit andere genauso denken, müsst ihr allerdings endlich für Awareness sorgen!

Es ist in meinen Augen der falsche Weg sich darüber zu beklagen, dass die ehemaligen Kunden keine veralteten Informationen auf toten Bäumen mehr kaufen. Es liegt schlicht an euch Verleger von alten Sitten loszulassen und in neue Ufer auzubrechen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Ihr habt die fähigen Leute, die sich in der Kunst der Sprache und des recherchieren verstehen. Spart nicht an ihnen und setzt sie auf die Straße, sondern nutzt deren Möglichkeiten um ein ordentliches Online-Angebot auf die Beine zu stellen. Eine Investition in die eigene Mannschaft und deren Ausbildung in eine Online-Welt wird sich auf kurz oder lang eher auszahlen als Heute das Internet und deren Möglichkeiten zu verpassen. Also hört auf zu jammern! Der Zug ist fast schon abgefahren – und er wird nicht wieder zurück kommen.

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