Und sofern es auch nur ansatzweise die Chance gibt, dass die Menschen bis 2050 unabhängig von ihrer Religion lernen sich gegenseitig zu respektieren, sollte es sowas von egal sein ob die Person neben einem Christ, Moslem oder Atheist ist. Zugegeben, die Chance ist weitaus höher bis 2050 einen globalen Krieg im Namen einer Religion zu erleben. Aber man wird ja wohl noch auf die Vernunft hoffen dürfen.
Letzte Woche bekam ich eine riesen Liste von Performance Daten im CSV (Comma-Separated Values) Format. Excel konnte sich mit den Dateien nicht recht anfreunden, also musste eine brauchbare Lösung her, die auch Offline funktioniert und aus den Listen irgendwas menschenlesbares macht.
Nach kurzer Suche fand ich “dygraphs” (JavaScript Visualization Library) – eine Möglichkeit Daten zu visualisieren. Dygraphs nimmt als Quelle CSV Daten (per HTTP/GET) oder einzeln im Source aufgeführte Werte; also ein richtig schönes Spielzeug!
Was kann man damit machen? So ziemlich alles visualisieren, was einfach gestrickt ist. Wer selbst damit rumspielen möchte, findet hier Anleitungen und die Quellen. Leider verträgt sich meine Blog-Engine nicht mit js/xhtml gewusel, weshalb an dieser Stelle ein statischer Screenshot herhalten muss – eine Live Demo könnte ungefähr so aussehen.
Welche Möglichkeiten Google mittlerweile haben dürfte User anhand der gewonnen Daten auszuwerten, kann man sich schwer vorstellen. Um trotzdem zumindest eine Idee davon zu bekommen, darf man etwas im Data Warehouse von Youtube (einer Google Firma) kramen:
Ein paar Klicks und ich sehe welche Themen meine Zielgruppen bevorzugen. Der öffentliche Query-Builder ist zwar sehr begrenzt, der dadurch gewonnene Eindruck lässt aber durchaus erahnen was da noch alles machbar ist. Dank Cookies wissen Netzbetreiber mittlerweile mehr von einem, als man selbst. Klasse, diese nicht mehr vergessene Online-Welt.
Heute wirds nix mehr mit “irgendwas online tun”, Thunderbird braucht meine Leitung:
Mein Anliegen war ganz einfach: Mal wieder im Postfach aufräumen. Aus einem Ordner “old-mails” wurden viele viele Ordner, nach Jahren sortiert. Mails verschieben über IMAP war immer so eine Sache von Thunderbird-Version zu Version. Dieses mal funktionierte das einwandfrei, wow! Danach merkte Thunderbird aber, dass da ein neuer Ordner ist, nämlich den, indem es soeben die Mails hineinbewegt hat.
Der muss natürlich sofort indiziert werden, damit auch die super dolle neue Suchfunktion funktioniert. (und das Offline-Archiv) Jetzt ist Thunderbird also damit beschäftigt meine Mails der letzten Jahre erneut runterzuladen, obwohl es die Mails schon kannte, bereits indiziert und selbst von Ordner A nach Ordner B bewegt hat. Offenbar fehlen da im Hintergrund wohl einige logische Funktionen um soetwas zu erkennen, schade. Aber, man hat ja auch sonst nix zu tun.
Bei meinen lächerlichen knapp 2Mbit/s, die mir Vodafone/Arcor hier dankensweise gegen ein vergleichsweise horrendes Entgelt zur Verfügung stellt*, kann das nur noch Stunden dauern.
* Ja genau, ganze 2 Mbit/s zum Preis von 6Mbit/s mitten in Frankfurt! Mehr is nich drin und weniger zahlen dafür geht auch nicht, dafür fehlt dem Laden der Sinn für Kulanz… oder Kundenfreundlichkeit. Übrigens nicht weiter zu empfehlen.
Noch in keinem Jahr in meinem Leben zuvor habe ich so viel Kontakt mit Indern gehabt wie in 2009. Als Deutscher waren mir Inder immer sehr fremd und ich hatte so meine Probleme gehabt gegen meine eigenen Vorurteile anzukämpfen, bis ich endlich eine Lösung fand: Russell Peters.
Russell Peters ist ein in Los Angeles lebender Canadier, dessen Eltern aus Indien stammen. Er sieht aus wie ein Inder - redet allerdings dialektfrei Englisch und hat ein unglaubliches Talent auf der Bühne.
Seine Bühnen-Programme drehen sich inhaltlich um Vorurteile bezüglich Indern und dem indischen Dialekt. Seine Art zu improvisieren und vor zehntausenden Leuten aufzutreten ist wahnsinn.