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Finisher!

Finisher! (klick zur größeren Version)

(Quelle: offizieller Transponder)
Platzierung Kategorie/Altersklasse Master 1: Platz 38
Platzierung insg. Distanz: Platz 134
Durchschnittsgeschwindigkeit: 31,073km/h
Rückstand auf Erstplatzierten: 20.17,7

(Quelle: Fahrradcomputer)
km/h max: 63,4
durch. Herzfrequenz: 152
max. Herzfrequenz: 184
kcal: 1409

Starter!

Starter BadgeRund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt Starter Badge

Echte hessische Originale

Im Frankfuter Samstag-Morgen kann man sie noch finden, diese hessischen Originale. Diese Spezies, die mit den Jahren immer scheuer wurde und den Rest der Woche entweder auf Arbeit oder im Garten des eigenen Einfamilienhauses verbringt. Es ist Ostersamstag, die Geschäfte werden für einen Tag die Türen öffnen und erst wieder am Dienstag für den Publikumsverkehr erreichbar sein. Es spricht alles dafür die sehr frühen Stunden für einen Einkauf zu benutzen, bevor die breite Masse sich aus dem Bett quält und die Geschäfte verstopft, in dem Wahn einen Hamsterkauf erledigen zu müssen, um die nächsten 2 Tage ohne Einkauf überleben zu können.

Auf meiner Einkaufsliste stehen nur Dinge, die ich nicht wirklich brauche – woanders würde man es als Luxusartikel bezeichnen. Mein erstes Ziel ist Michis Schokoatelier in der Nähe vom Zoo. Ostern ohne etwas Schokolade und süßer Sünde, das geht nicht! Michi ist heute sichtlich im Streß, ich sehe ihn hinten hastig durch die Produktion rennen. Er trägt wie immer seine braune Mütze und produziert vermutlich noch schnell die letzten Osterbestellungen. Mein Weg führt mich weiter auf die Zeil, ich brauche Honig. Auf dem Erzeugermarkt an der Konstablerwache steht der Stand von Klaus Dieter Kletter. Ich wähle zielstrebig ein Glas Honig aus, er ist gelblich und fest und trägt die Aufschrift “Wiese”.

Ich hebe das Glas an, zeig es dem Verkäufer und eröffne mit einem fröhlichen “Gude!”. Der nette Mann meint “ein Glas klebricher von der Mischobstwiese. Das Macht fünf Märker!”. Ich reiche ihm einen 10 Euro Schein, der er mit einen 5 Euro Schein und wen Worten “Bedankt und hier noch ihr Sammelbild im Tausch” wechselt. Er füllt die freie Stelle an der eben noch mein Glas Honig stand mit einem neuen Glas auf und grinst. Weiter gehts zu Douglas. Wie immer habe ich vergessen wie der Duft heißt, den ich anriechen wollte.

Ein junges Mädl fragt mich was ich suche. Ich lächle und sage ihr das ich es nicht mehr weiß, sie antwortet grinsend mit: “Mer waas es net, me munkelts blohs, es werd noch geforschd aber auch des hammer da!” und wir einigen uns darauf das ich etwas anderes kaufe als geplant war. Ich laufe nach Hause, genieße die Sonne und die ruhigen Stunden bevor die Stadt anfängt hastig und hässlich zu werden.

Ein typischer Samstag Morgen in Frankfurt. Da gibt es sie noch, diese hessischen Originale und Momente der anderen Art, inmitten dieser großen und doch sehr kleinen Stadt.

Schönes Wetter = Mit dem Rad zur Arbeit

Morgens: Super, schön durch die Parks und dann am Main entlang der Sonne entgegen. (Richtung Osten)
Abends: Geht so. Main und Parks von Touristen überlaufen, der Sonne entgegen. (Richtung Westen)

Willkommen im Leben

Freitags höre ich oft Sätze wie ‘Morgen gehen wir zum Japaner am Sosoundso-Platz, der soll gut sein” oder auch Variationen davon wie “Am Wochenende gehe ich zur Pizzeria um die Ecke, der kennt mich und weiß was ich mag”. Auf die Frage wo ich am Wochenende essen gehe, antworte ich oft mit: Ich werde am Wochenende XYZ kochen.

Erstaunte bis ungläubige Blicke sind es dann oft, die ich daraufhin bekomme – ganz so als wäre es völlig abwegig wenn jemand noch selbst in der Küche steht und kocht. Meistens kommt dann später die Rückfrage ob ich denn das könne, das mit dem kochen, fast so als wolle mein Gegenüber klären ob ich überhaupt in der Lage bin das Wochenende zu überstehen.

Meine Schilderungen über das Kochen oder allgemein über das Zubereiten von Speisen werden dann gern aufmerksam verfolgt, ganz so als würde ich in diesem Moment in ein Verkaufsgespräch gehen und mein Gegenüber davon überzeugen müssen, dass dieses kochen das einfachste der Welt ist. “Und gelingt dir das dann auch immer?” Natürlich nicht! Wenn ich diese Gabe hätte, würde ich eine Küche in einem Restaurant leiten und mein Geld damit verdienen.

Ich koche zu Hause, am Wochenende, um vor allem mich oder aber auch meine Gäste gesund zu ernähren. Sicherlich könnte auch ich den bequemen Weg wählen und ständig von Restaurant zu Restaurant ziehen, um mich bequem bedienen zu lassen, aber das will ich mir und meinen Körper nicht antun. Was Essen angeht bin ich sehr wählerisch bis empfindlich und deshalb will ich wissen was drin ist, in meiner Nahrung. Was ist da einfacher als sich seine Nahrung selbstständig geplant einzukaufen und zuzubereiten?

Kochen kann jeder und wie bei allen Dingen im Leben ist auch diese Fähigkeit unweigerlich hin und wieder mit Scheitern, viel öfter aber mit Erfolgen verbunden. Aus Herausforderungen wächst man; der Trick ist wie immer dran zu bleiben! Und so koche und backe ich mich durch meinen Ernährungshaushalt, würde aber nie behaupten ein begnadeter Koch zu sein. Hauptsache mein Essen schmeckt mir denn schließlich bin ich selbst mein größter Kritiker. Willkommen im Leben, also ich jedenfalls bin drin und mach auch mit.

Apfelfriedhof

Muffins, Apfelveredelung mal anders

Apfel-Walnuss-Muffin. Schön locker und saftig. Mjam!

Und sie dreht sich doch!

Und zwar die Sonne um die Erde, hat die Webcam festgehalten und ich kanns beweisen!

Sobald das mit dem Frühling was wird, sollte ich auf jeden Fall mal die Fenster putzen. :P

Januartraditionen

Ich habe diesen Januar die Tradition des Frühaufstehers gegründet. Unfreiwillig, denn wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich mich vermutlich für etwas anderes entschieden. So wache ich jeden Morgen pünktlich um 6:3o Uhr auf, genauso wie der CocaCola-, der REWE Grosshandels- und der Schwabmilch-LKW wie jeden Arbeitstag um diese Uhrzeit vor der Tür parken und die Firmenkantine nebenan beliefern.

Anfangs habe ich mich noch dagegen gewehrt, gegen diese Uhrzeit und vor allem die Tradition. Was soll man da auch tun, im Januar? Draußen ist es dunkel, alle anderen schlafen noch und im Büro ist die Alarmanlage hoffentlich scharf geschaltet. Mittlerweile ist es Februar, ich habe diese Tradition in den nächsten Monat verlängert, unfreiwillig, erneut.

Aber ich habe gelernt damit umzugehen. Das Fitness-Studio öffnet um 6:30 Uhr, mein Blog, der Toaster und die Kaffeemaschine gehorchen mir auch zu den schlimmsten Zeiten und wo steht eigentlich geschrieben, dass man nicht auch schon sehr früh das tun kann, was man sonst Abends tut – im Sinne von Freizeitaktivitäten? Also nutze ich die Zeit am Morgen mittlerweile sinnvoll. Ich habe aufgehört mich darüber zu beschweren und es akzeptiert. Ich sitze heute Morgen im Arbeitszimmer am PC, der Neumond strahlt mich an, neben ihm ein sehr heller anderer stehender Himmelskörper und mir wird klar: 2011, das Jahr wird tatsächlich immer besser und die Aussichten begeistern mich schon jetzt!

Kleine Zwischenansage

Leggings zählen auch im jahr 2011 noch nicht wieder als erträgliche und akzeptierte vollwertige Kleidungsstücke. Auch nicht im Büro.  Gleiches gilt übrigens für Jogginghosen, ebenfalls auch nicht im Büro;  zumindest nicht in meiner Welt.

Danke fürs lesen, weitermachen!

In der Hotline hängen…

… um sein Geld kämpfen und nebenbei Backup machen. Beschäftigung am Abend made in 2011. Das Leben ist halt kein Ponyhof.