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Prinzessin?

Liebe Ikea Mitarbeiter,

 

bitte nennt mich nicht Prinzessin, danke!

OPEDFOY, October, 12th 2011

one picture, each day, for one year: October, 12th 2011

Lichtschirm

Heute: Auch mal im Mittelpunkt stehen.

Doodle!

Ich bin ja einer der “Kollegen”, die auch gern mal das Fenster als Whiteboard-Fläche benutzen, deshalb verbreite ich gern diesen Aufruf mehr zu doodlen!

OPEDFOY, September, 26th 2011

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Éclair

Es war Freitag, als ich die wahnsinnige Idee hatte ein Éclair essen zu wollen. Damit fing der ganze Ärger an, denn wie ich lernen musste, gehört das Éclair nicht mehr zum Sortiment Deutscher Konditoren oder ‘Bäckereien’, zumindest dann nicht, wenn die gesamte Innenstadt nur noch aus kleinen Läden der Marken Wiener Feinbäckerei, Bäckerei Kamps oder -Eiffler bestehen.

Bei denen gilt nämlich: Wir verkaufen überall das Gleiche, egal ob München, Frankfurt, Mainz oder Berlin. Der Kunde soll vermutlich überall das gleiche Gefühl haben; nämlich das Gefühl beim Wiener Feinbäcker bekomme ich mein Luftbrötchen, meinen trockenen Streuselkuchen und ein Stück vom ziemlich charakterlosen Zupfkuchen, die alle überall in Deutschland gleich groß sind und genauso aussehen.

Leider, oder vielleicht auch zum Glück gehöre ich nicht zu diesem angepassten Bäckerei-Klientel, was mir allerdings das Leben genau dann etwas schwieriger macht, wenn ich tatsächlich einmal Lust auf ein Stück Kuchen habe aber keinen Drang verspüre selbst zu backen.

Nach 4 Tagen suchen fand ich aber einen Konditor, der auch Éclairs im Angebot hat. Und genau diese haben es zum Bild des Tages geschafft. Sie wurden sicherlich nicht mit Liebe gebacken, der Überzug würde durch jede Gesellenprüfung rasseln und der herstellende Gastronom/Konditor/Azubi oder gar Aushelfer sollte sich für diese Éclairs eindeutig SCHÄMEN, aber hey, ich hatte jetzt endlich mein Éclair, immerhin!

Die nächsten werde ich vermutlich bei einem Bäcker in ca. 650km Entfernung kaufen, mir wurde zumindest berichtet, dass dort gute Éclairs gesichtet wurden. Schäme dich Frankfurt! SCHÄME DICH!

OPEDFOY, September, 25th 2011

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Berlin, Brandenburger Tor

Wer hätte gedacht, dass der Herbstanfang sich so sommerlich geben kann. Bombastisches Wetter und trotz oder vielleicht auch trotz der verschiedensten Gesichter, die diese Stadt zu bieten hat, immer noch irgendwo meine Heimat. Was für ein Wochenende!

Just do it, then do it again.

Genau meine Rede. Man kann entweder darüber reden und sich beschweren warum man keine Zeit hat gesund zu leben, etwas neues zu lernen, Sport zu machen oder etwas für sich selbst zu tun, oder man tut es einfach. Sicherlich bedarf das einiger Planung, sicherlich bedarf das einer gewissen Portion Disziplin, aber es zahlt sich am Ende aus. Woher man die Zeit nimmt?

Man hört auf sich darüber zu beschweren und Ausreden zu entwickeln wieso man persönlich das alles nicht tun kann, man hört auf 3 Stunden am Abend damit zu verbringen dämliche Castingshows zu gucken und man benutzt die Zeit, die man am nächsten Tag dazu aufgebracht hätte mit den Kollegen darüber zu streiten wieso Castingshow Gast X besser war als Gast Y.

Just do it. And then do it again. No Excuses.

Ich bin mir nicht sicher, aber …

.. was erwarten Menschen auf Fragen wie “Hast du etwa abgenommen?” eigentlich als Antwort zu bekommen?

Sonntagsroutine

Meine innere Uhr weckt mich pünktlich um 6, dann Frühstück, Mails, Networks und Blogs lesen, die mich wirklich interessieren.

Raus an die Luft, bewegen, natürlich regnet es, aber die Luft ist (noch) gut, die Welt ist noch friedlich und außer ein paar anderen Sportlern und Hundeführern ist noch niemand unterwegs.

Duschen, entspannen und danach mit einer großen Tasse Kaffee ‘The Daily Show’ Episodes der letzten Woche gucken. Dieses kurzzeitige K.O. / YEAH Gefühl nach dem Sport, unbezahlbar.

Und, wie sieht euer Sonntag Morgen aus? :)

Liebe Julia vom WWF

Heute hast du mich Frankfurt auf dem Weg nach Hause abgefangen, da du mich vom WWF überzeugen wolltest. Du hast deine Sache gut gemacht, dein Methoden um deinen Pitch rüberzubringen waren überzeugend und ich denke, dass dir diese Fähigkeit und diese Erfahrungen nach deinem Studium in Regensburg in deiner beruflichen Laufbahn garantiert nicht im Weg stehen werden.

Trotzdem habe ich den Vertrag mit dem WWF auf der Straße nicht abgeschlossen. Ich habe dir gesagt, dass ich so etwas auf der Straße grundsätzlich nicht mache, da ich mich gern über die Sachen, die ich unterstütze, ausführlich informieren möchte. Nein, natürlich werden 6 Euro im Monat meinen Lebensstandard nicht verschlechtern und nein, es hat nichts mit dir persönlich zu tun – ganz im Gegenteil, du warst mir fast schon zu sympathisch! Aber ich lasse mich ungern überrumpeln, du wirst es hoffentlich verstanden haben.

Ich habe dir versprochen mich zu Hause in Ruhe mit dem WWF auseinander zu setzen und mir die Sache durch den Kopf gehen zu lassen. Das war keine Floskel, ich bin bereit Dinge zu unterstützen, wenn ich davon überzeugt bin. Jetzt, ca. 2 Stunden später habe ich mich informiert, über den WWF und bin zu der Entscheidung gekommen euch mein Geld nicht anzuvertrauen. Ausschlaggebend dafür waren sicherlich nicht eure öffentlichen Werbekampagnen, es sind eher die kleinen Dinge, die mich stören.

Warum zum Beispiel bekomme ich nach Einkäufen bei REWE ungefragt WWF Sammelbilder geschenkt, und zwar in Hülle und Fülle? Wenn ich mich für die Natur einsetze, dann mache ich das nicht, in dem ich tote Bäume unter Leuten verteile. Was glaubt ihr eigentlich, was mit all diesen WWF Sammelbildern passiert? Ich werde es euch verraten: Sie landen im Müll, bestenfalls in der Papiertonne.

Und dann war da noch diese Reportage über den WWF, die ich irgendwann im Fernseher sah. Du wirst diese Reportage nicht kennen und vermutlich möchtest du sie auch nicht sehen, ich habe sie dir trotzdem verlinkt:

Liebe Julia, es tut mir leid, ich kann mich deiner Sache nicht anschließen, es ist einfach gegen meine Überzeugung. Wenn du magst können wir uns aber gern noch einmal darüber, über Alternativen oder andere Dinge bei einem Kaffee unterhalten. Meine Kontaktdaten findest du im Impressum.

-Stefan

Stereoblind

Jedes mal, wenn ich mich dazu entschließe spontan ins Kino zu gehen, scheitert das letztendlich am neusten Trend: Jeder noch so schlechte Bullshit wird heute nur noch in pseudo 3D präsentiert. Als Zuschauer bedeutet das, dass man sich eine dämliche Brille aufsetzen muss, die aus verschrobenen Farbinformationen im Kopf von gesunden Menschen einen pseudo 3D Effekt erzeugt oder besser gesagt dem Gehirn vorspielt er sehe eine 3-Dimensionale Welt.

DAS Kino in Frankfurt in das Cinestar Metropolis. Seitdem das letzte verbleibende Kino geschlossen wurde, in dem Filme aussschließlich im Originalton gezeigt wurden, kann man im Metropolis die meisten Filme sogar in Englisch sehen – ein Service den ich sehr schätze. Da ich persönlich aber Stereoblind bin, bringt mir das alles nichts!

Ich habe also die Wahl ins Kino zu gehen und neben horrenden Preisen auch noch eine teure 3D Brille zu kaufen die mir nix bringt, um einen Film mit für mich falschen Farbwerten zu sehen oder ich kann es sein lassen. So fühlt es sich also an, wenn man zu einer Minderheit gehört, auf die die Industrie nur noch einen feuchten Dreck gibt. So fühlt es sich an auf Grund einer ‘Krankheit’ ausgegrenzt zu werden.