Was mich ja immer mehr fasziniert ist die Existenz von Fussgängerampeln. Derweil man die in London einfach komplett ignoriert, ist das in Frankfurt leicht anders. Hier ziert man Ampeln durch ein “Nur bei grün, der Kinder wegen!” Schild. Da sieht man also als Erwachsener ein paar Kinder, die sich der Ampel nähern und bleibt bei ROT stehen, wie es sich gehört. Ja sogar andere Erwachsene sehen es ein und warten entnervt auf grün.
Und da stehen wir nun, wie die Deppen, derweil die Kinder fröhlich und völlig natürlich bei ROT über die Straße laufen. So ist das halt in Frankfurt. Ampeln sind nur noch für die vorbildlichen Alten da, die ihre Kinder vermutlich nicht antiauthoritär erziehen. Und just als ich darüber nachdenke wieso wir den Verkehr der überfüllten Großstadtstraßen überhaupt noch für Fussgänger künstlich anhalten, sehe ich den wahren Grund, weshalb diese Fussgängerampeln noch existieren: Rentner. Alles wird anders, man muss sich nur dran gewöhnen!
Ich bin etwas hin und hergerissen: Auf der einen Seite frage ich mich wieso man auf arcor.de einen Redirect auf mobil.arcor.de bekommt, wenn man mit einem iPad zugreift und auf der anderen Seite freue ich mich über das Dasein dieser “mobilen” Version. Das coole am iPad ist, dass man endlich ein großes Display hat und keine angepassten “Mobil-Seiten” mehr braucht, sondern das volle Web in Farbe und Bunt (aber ohne Flash) geniessen kann.
iPad Benutzer muss man also nicht unbedingt speziell behandeln oder andere Seiten Versionen vorspielen. Trotzdem hat die “mobile” Variante einen Vorteil: Sie hat abgesehen vom kaum vorhandenen Trash-Content kaum Werbung und vor allem öffnen sich im Hintergrund keine extra Werbefenster, die nur noch von Flash-Overlays an Dummheit am User überboten werden können. Leute wir haben 2010 und zwar zur Hälfte rum! Zum Glück surfe ich da nur 2 mal im Jahr vorbei um in mein verweistes Postfach zu schauen und den Spam zu löschen.
Immer dieser neumodische Angeberkram! Früher haben wir dafür noch ganz altmodisch unsere Keyboard LEDs genommen, heute nimmt man also die Soundkarte. Nee mal ehrlich, coole Idee! :)
Auf dem Heimweg mit dem Rad hielt ich kurz vor einem Feld an, um mir die Nase zu schnauben. Kaum stehe ich, höre ich von rechts den Schrei eines Falken und sehe, wie dieser große Vogel über mir im Sturzflug auf das Feld ist. Nur wenige Augenblicke später hört man das piepen einer Maus und sieht den Falken in voller Pracht mit ausgebreiteten Flügeln auf dem Feld stehen.
Das ganze passierte innerhalb weniger Sekunden, doch sehr schnell blieben einige andere Radfahrer, Jogger und spazierende Familien auf dem Weg stehen und schauten sich das Schauspiel begeisternd an. Die Falken jagen an der Nidda bis in die Grüngürtel um Rödelheim/Bockenheim und Hausen.