Archive for the “Sysadmin” Category
Also ganz ehrlich: Der Unterschied zwischen Teamspeak Version 2 und Version 3 ist spürbar, und zwar nicht nur im Design. Es erinnert ein wenig an Ventrilo, ohne aber den Bezug zu vorherigen Versionen verloren zu haben. Die Sprachqualität hat sich extrem verbessert. Die Tage an denen man Kopfschmerzen durch Teamspeak bekam, sind damit hoffentlich vorbei. Und das Beste: Sowohl Client als auch Server gibts ab sofort direkt für Windows, Linux und MacOS!

Ein Minuspunkt: Ich darf die Sondertasten meiner Tastatur nicht mehr als Push2Talk Tasten benutzen. Ab Version 3 tut TS so, als würden die Tasten gar nicht mehr existieren. Ich hoffe das wird noch gefixt. Bei guter Software aus Deutschland[tm] bin ich da guter Hoffnung. ;-) Den aktuellen TS Client bekommt ihr hier.
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Manchmal muss man auch die Größe haben NICHT stolz auf das zu sein, was man fabriziert hat:

Möge es in Frieden ruhen und irgendwann in den weiten der Bits&Bytes in Vergessenheit geraten. Wir machen weiter mit Musik.
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Letzte Woche bekam ich eine riesen Liste von Performance Daten im CSV (Comma-Separated Values) Format. Excel konnte sich mit den Dateien nicht recht anfreunden, also musste eine brauchbare Lösung her, die auch Offline funktioniert und aus den Listen irgendwas menschenlesbares macht.
Nach kurzer Suche fand ich “dygraphs” (JavaScript Visualization Library) – eine Möglichkeit Daten zu visualisieren. Dygraphs nimmt als Quelle CSV Daten (per HTTP/GET) oder einzeln im Source aufgeführte Werte; also ein richtig schönes Spielzeug!
Was kann man damit machen? So ziemlich alles visualisieren, was einfach gestrickt ist. Wer selbst damit rumspielen möchte, findet hier Anleitungen und die Quellen. Leider verträgt sich meine Blog-Engine nicht mit js/xhtml gewusel, weshalb an dieser Stelle ein statischer Screenshot herhalten muss – eine Live Demo könnte ungefähr so aussehen.

(Horde Auctions House / EU-Anub’Arak)
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Von der Filesystem performance tweaking with XFS on Linux Seite:
The main function of access time logging is to make your filesystem slower. Seriously.
It is common knowledge that old school hackers all have large beards. Alan Cox, RMS and maddog are brilliant examples. The reason for this is that growing a beard is the most interesting use of one’s time when the computer is waiting for fsck to finish messing around after a system crash, and on large filesystems, you’ll have plenty of time to waste (this might also be why there are so few female hackers; they can’t grow beards).)
Was man nicht alles findet, wenn man versucht XFS zu verstehen. ;-)
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Leider haben wir keine andere schlimmere und hirnlose Tastenkombination gefunden, die sie sich auf gar keinen Fall merken können. Wenn Ihnen was besseres einfällt, melden Sie sich bitte bei ourapplicationsucks@big.times. TightVNC, fail.
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Der Jörn sucht Leute in Oldenburg, die sich unter anderem mit NetApp auskennen:
Wer sich mit Linux/Solaris auskennt, zumindest Grundkenntnisse mit NetApp-Storage mitbringt und sich vorstellen könnte im Nordwesten zu arbeiten, kann sich mal bei mir melden. Das gleiche gilt für Leute mit Kenntnissen in allem was man im ISP-Bereich so braucht, als Radius, Loadbalancer, POP/IMAP, Mysql-Cluster usw.
Interesse? Nehmt Kontakt mit ihm auf!
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… Möglichkeit bei mehreren Monitoren verschiedene Hintergrundbilder einzustellen. Wirklich nervig wird dieses fehlende Feature, wenn man zwei unterschiedlich große Monitore hat:

Aber sonst ganz brauchbar und dank SSD mittlerweile fast lautlos. Happy Hole-Punching. ;-)
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Es verirren sich immer öfter Leute hierher oder schreiben mir, die nach Informationen zu NetApp und SNMP Abfragen suchen. Um in den NetApp MIBs zu suchen, habe ich schon einmal das Tool Mibble empfohlen. Es ist Java basiert und kann damit quasi überall eingesetzt werden. Sofern Mibble läuft, braucht man nur noch die MIB, die man auf NOW oder im ROOT auf dem Storage Controller findet. (z.B. /vol/vol0/etc/mib/netapp.mib)

Frage 1: Wie kann ich per SNMP eine Liste meiner LUNs abfragen?
NETWORK-APPLIANCE-MIB -> VALUES -> netapp -> netapp1 -> blocks -> lun -> lunTable -> lunEntry -> lunName
root@prudence:~# snmpwalk -On -c public -v 2c gundel 1.3.6.1.4.1.789.1.17.15.2.1.2
.1.3.6.1.4.1.789.1.17.15.2.1.2.1 = STRING: “/vol/NFSv4_SF/lunTEST”
Frage 2: Wie kann ich die Temperatur meiner Shelves auslesen?
Da gibt es mehrere Wege. Einer wäre die Temperatur per CLI abzufragen. Der Befehl dazu ist “environment”:
gundel> environment status shelf
[...]
Cooling Unit installed element list: 1, 2; with error: none
Temperature Sensor installed element list: 1, 2, 3; with error: none
Shelf temperatures by element:
[1] 21 C (69 F) (ambient) Normal temperature range
[2] 24 C (75 F) Normal temperature range
[3] 24 C (75 F) Normal temperature range
Die Daten können natürlich auch per SNMP ausgelesen werden, um z.B. eine Überwachung in Nagios zu realisieren:
NETWORK-APPLIANCE-MIB -> VALUES -> netapp -> netapp1 -> storage -> enclosure -> enclTable -> enclEntry -> enclTempSensorsCurrentTemp
root@prudence:~# snmpwalk -On -c public -v 2c gundel 1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.1 = STRING: “30C (86F), 24C (75F), 28C (82F)”
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.2 = STRING: “21C (69F) ambient, 24C (75F), 24C (75F)”
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.3 = STRING: “19C (66F) ambient, 28C (82F), 27C (80F)”
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.4 = STRING: “20C (68F) ambient, 38C (100F), 43C (109F)”
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.5 = STRING: “23C (73F) ambient, 39C (102F), 37C (98F)”
Frage 3: Wie kann ich per SNMP eine Liste meiner Volumes bekommen?
NETWORK-APPLIANCE-MIB -> VALUES -> netapp -> netapp1 -> filesys -> volTable -> volEntry -> volName
root@prudence:~# snmpwalk -On -c public -v 2c gundel 1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2
.1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2.1 = STRING: “vol0″
.1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2.2 = STRING: “vol1″
.1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2.3 = STRING: “sl_vol”
.1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2.4 = STRING: “NFSv4_SF”
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Beim Fefe:
Die Mail sagt, dass Microsoft Danger gekauft hat, den Hersteller von Sidekick. Die haben sich dann entschieden, deren Infrastruktur einmal physisch in eines ihrer eigenen Datencenter zu schieben, um Mietkosten zu sparen. Die eigentliche Hard- und Software haben sie dabei nicht angefasst, das ist alles noch das alte Zeug. Und am letzten Dienstag, sagt die Mail, hat sich dann deren Storage spontan desintegriert. Da waren 800 TB Daten drauf. Das war ein fettes SAN, dessen Hersteller ich hier mal verschweigen will, aber wenn die Mail stimmt, ist es einer der Marktführer in dem Segment. Natürlich hatte Danger einen dicken Support-Contract mit dem Storage-Vendor. Die waren also ab Dienstag vor Ort. Und das SAN hat beim Sterben auch gleich mal die Parity-Platten zersägt, so dass an sich von Anfang an klar war, dass die Daten futsch sind. Das hat mal eben 800 TB an Daten geshreddert.
Es gab einen Backup, auf ein Off-Site Tape, also die haben sich da schon einmal an die Regeln gehalten, was man so an Vorsichtsmaßnahmen treffen kann für sowas.
Wer 800TB an Daten zur Sicherheit einzig und allein nur auf Band sichert und im Katastrophenfall auf schnelle Recovery-Zeiten hofft, hat IMHO nichts anderes als Spott verdient. Sorry Microsoft, you are doing it wrong.
Interessant auch, wenn man im Web nach genauen Details zu dem Vorfall sucht: Vorgehensweisen, Hersteller- und sonstige Angaben zur Datenmenge ändern sich von Seite zu Seite. Wer weiß ob die volle Wahrheit jemals publik wird.
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