So schreibt die Fachzeitschrift für Sicherheitsfragen Financial Times Deutschland:
Das neue Datenleck bei Facebook lässt nur einen Schluss zu: Das soziale Onlinenetzwerk ist aufgrund seiner Größe und der Vielzahl eingebundener Drittanbieter nicht in der Lage, die Privatsphäre seiner Nutzer zuverlässig zu schützen.
Es liegt mir zwar sehr fern Facebook hier in Schutz zu nehmen, doch im Prinzip sind die Benutzer selbst schuld. Jeder, der bei Facebook Dienste von “dritten” Anbietern in Anspruch nimmt oder irgendwelche nervigen Apps intern benutzt, der muss vorher bestätigen, dass er seine Daten an diesen fremden Anbieter übermittelt. Und mal unter uns Pfarrerstöchter: Wer glaubt, dass all die FarmVille, Glücksnuss oder “Wer hat den längsten” Spruch-Generatoren ihre Dienste auf auf Good-Will Basis abieten, weil sie Millionen Facebook-Usern einen guten Gefallen tun wollen, hat vermutlich den Schuss nicht gehört.
Umsonst ist nichts im Leben. Auf Facebook bezahlt man mit seinen persönlich Daten. So war es schon immer, so wird es immer bleiben. Wem das auch heute im Jahr 2010 im Internetzeitalter noch nicht klar ist, der hat – so hart das auch klingt – im Internet nichts zu suchen. Die Zeit in der man naiv durch die bunte Online Welt gesurft ist, ist eindeutig vorbei und zum Prozess des Erwachsenwerdens der Benutzer gehört es nun auch mal die Vertragsbedingungen der Webdienste zu lesen. Leider habe ich die Befürchtung, dass der großteil der Benutzer immer dümmer wird, anstatt etwas dazuzulernen und vermutlich werden wir auch in 10 Jahren noch solche oder ähnliche Artikel in der Presse wiederfinden.
Zwischenrufe / Quark