Category Archives: Meine Meinung

OPEDFOY, September, 26th 2011

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Éclair

Es war Freitag, als ich die wahnsinnige Idee hatte ein Éclair essen zu wollen. Damit fing der ganze Ärger an, denn wie ich lernen musste, gehört das Éclair nicht mehr zum Sortiment Deutscher Konditoren oder ‘Bäckereien’, zumindest dann nicht, wenn die gesamte Innenstadt nur noch aus kleinen Läden der Marken Wiener Feinbäckerei, Bäckerei Kamps oder -Eiffler bestehen.

Bei denen gilt nämlich: Wir verkaufen überall das Gleiche, egal ob München, Frankfurt, Mainz oder Berlin. Der Kunde soll vermutlich überall das gleiche Gefühl haben; nämlich das Gefühl beim Wiener Feinbäcker bekomme ich mein Luftbrötchen, meinen trockenen Streuselkuchen und ein Stück vom ziemlich charakterlosen Zupfkuchen, die alle überall in Deutschland gleich groß sind und genauso aussehen.

Leider, oder vielleicht auch zum Glück gehöre ich nicht zu diesem angepassten Bäckerei-Klientel, was mir allerdings das Leben genau dann etwas schwieriger macht, wenn ich tatsächlich einmal Lust auf ein Stück Kuchen habe aber keinen Drang verspüre selbst zu backen.

Nach 4 Tagen suchen fand ich aber einen Konditor, der auch Éclairs im Angebot hat. Und genau diese haben es zum Bild des Tages geschafft. Sie wurden sicherlich nicht mit Liebe gebacken, der Überzug würde durch jede Gesellenprüfung rasseln und der herstellende Gastronom/Konditor/Azubi oder gar Aushelfer sollte sich für diese Éclairs eindeutig SCHÄMEN, aber hey, ich hatte jetzt endlich mein Éclair, immerhin!

Die nächsten werde ich vermutlich bei einem Bäcker in ca. 650km Entfernung kaufen, mir wurde zumindest berichtet, dass dort gute Éclairs gesichtet wurden. Schäme dich Frankfurt! SCHÄME DICH!

OPEDFOY, September, 22nd 2011

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Vapiano Frankfurt, Hanauer Landstraße

Vapiano Frankfurt, Hanauer Landstraße

Manchmal braucht es zum Ausgleich auch mal etwas ungesundes, also fiel meine Wahl heute auf eine Calzone. Obwohl ich z.B. den Insalata Nizza, Bruschetta oder die Pizza Tonno bei Vapiano wirklich empfehlen kann, ist die Calzone ehrlich gesagt ein NO GO! Die Wurst schmeckt nach nichts, der Käse ist nicht definierbar und es ist insgesamt nur fettig. Deshalb meine Meinung: Finger weg von der Calzone. Bis in 3 Monaten, wenn mir mal wieder nach Pizza ist. ;-)

Just do it, then do it again.

Genau meine Rede. Man kann entweder darüber reden und sich beschweren warum man keine Zeit hat gesund zu leben, etwas neues zu lernen, Sport zu machen oder etwas für sich selbst zu tun, oder man tut es einfach. Sicherlich bedarf das einiger Planung, sicherlich bedarf das einer gewissen Portion Disziplin, aber es zahlt sich am Ende aus. Woher man die Zeit nimmt?

Man hört auf sich darüber zu beschweren und Ausreden zu entwickeln wieso man persönlich das alles nicht tun kann, man hört auf 3 Stunden am Abend damit zu verbringen dämliche Castingshows zu gucken und man benutzt die Zeit, die man am nächsten Tag dazu aufgebracht hätte mit den Kollegen darüber zu streiten wieso Castingshow Gast X besser war als Gast Y.

Just do it. And then do it again. No Excuses.

Cowboys & Aliens

Peng Peng, Bäm Bäm, Daniel Craig, Harrison Ford, 8 von 10 Punkten, mehr gibts da nicht zu sagen!

Netzfreiheit und Netzneutralität

Der Deutsche Bürger schaut in Sachen Wohlstand und Freiheit ganz gern nach Nord-Amerika. Über den Tellerrand geschaut, ist das Leben dort drüben aber bei weitem nicht immer so frei wie man es sich vorstellt. So macht momentan eine Nachricht die Runde, dass der kanadische Internet-Zugangsanbieter Rogers Verbindungen von World of Warcraft Spielern manipuliert und so den Datenfluss behindert. Kanadische Spieler berichten, dass das Spielen über ‘rogers’ teilweise nahezu unmöglich ist.

Nachdem sich auf eine Beschwerde einer Spielerin nun auch die Regierung einschaltete, kam heraus, dass diese Störungen quasi ein Nebeneffekt sind. Bei kanadischen ISPs ist es nämlich völlig normal, dass die gesamten Daten der Benutzer durch so genannte Deep Packet Inspection Systeme laufen. Diese Systeme machen nichts anderes, als alle Daten der Benutzer auszuwerten um bestimmte Muster zu erkennen. Glaub das System der Benutzer nimmt an Peer2Peer (P2P) Netzwerken teil, wird die Bandbreite des Benutzers gnadenlos gedrosselt.

Peer2Peer Netzwerke wurden Anfangs der 2000er Jahre mehr oder weniger durch Angebote berühmt, die es möglich machten Dateien untereinander dezentral auszutauschen – oder, um es auf den Punkt zu bringen, durch das massenhafte illegale Austauschen von Musikstücken. Allerdings hat sich die Welt weiter entwickelt und Peer2Peer Netzwerke bilden heute die Basis von verschiedensten Anwendungen, wie zum Beispiel Skype oder auch vieler Online Spiele wie World of Warcraft oder LOTRO.

Anders als bei klassischen Download-Angeboten bieten P2P Netzwerke Lieferanten die Möglichkeit die eigenen Server und Internet-Anbindungen zu schonen: Musste man früher noch jeden interessierten Kunden selbst bedienen und Ressourcen für ihn vorhalten, damit der Download für den Endbenutzer akzeptabel schnell von statten geht, setzt man hier heute auf P2P Netzwerke. Damit verteilt man die Last auf alle Endbenutzer, die heute oftmals mit breitbandigen Internet-Anbindungen ausgerüstet sind und sich somit abgesichert über Knebelverträge aka AGBs für Content Lieferanten dazu anbieten kostenlos Inhalte zu verbreiten.

Dabei stoßen 3 Interessengemeinschaften aufeinander, die sich alle nicht ganz grün sind:

  1. Die Internet-Zugangs-Anbieter (ISPs), die ein Interesse daran haben so wenig kosten wie möglich zu verursachen, um den größtmöglichen Gewinn einzufahren. Der ISP versucht durch windige Mittel wie Deep Packet Inspection die User so schonend wie möglich den Spaß am Internet zu vermiesen, bzw. ihn dazu zu erziehen das Internet nur für weniger Last intensive Anwendungen zu benutzen.
  2. Die Content Anbieter, die zwar u.a. gern Musik und Spiele gegen Entgelt bereit stellen, aber zur Gewinnmaximierung so wenig wie möglich Ressourcen vorhalten wollen um den Content zu verteilen. Also versucht der Content Anbieter den anfallenden Traffic durch verschiedenste Mittel wie etwa P2P Netzwerke oder direkte Peerings mit Internet-Anbeitern  an Internetknoten und vielen anderen Wegen  zu minimieren. Blöderweise nutzt er dabei skrupellos auch die dritte Partei aus:
  3. Die Endbenutzer, die um z.B. World of Warcraft spielen zu können, den aktuellen Inhalt über Peer2Peer Netzwerke beziehen müssen. Davon bekommt der Endbenutzer zwar nicht viel mit, da das ein buntes Programm automagisch für ihn erledigt, in der Realität aber lädt dieses Programm aktuelle Spielinhalte im Hintergrund herunter und bietet sie danach anderen Spielern im gleichen Peer2Peer Netzwerk wieder an. Damit sponsort der Spieler also einen Teil seiner Bandbreite, die er dem Internet-Zugangsanbieter bezhalt, wieder anderen Spielern, um (oftmals ungewollt) das Spiel weiter zu verbreiten.

Und so beißen sich alle 3 Parteien in den Schwanz und jeder hackt auf den anderen rum. Ob es das auch in Deutschland gibt? Aber ja, natürlich. Hier tritt das nur noch nicht in dem Ausmaß auf, wie momentan in Kanada. In unseren Handynetzen ist das aber auch heute schon die Normalität. Wer nicht in Ballungszentren lebt  und nicht das Glück hat an einer Stelle zu wohnen, an der DSL verfügbar ist, muss heute auf UMTS Verbindungen von Mobilfunkanbietern zurückgreifen, und auch dort sind ähnliche Mittel wie in Kanada auch hier in Deutschland im Einsatz.

Ich würde sogar behaupten, dass die selben Funktionalitäten auch an Standard DSL Anschlüssel benutzt oder zumindest aktiv getestet werden, sind sie doch das einfachste Mittel, um mehr Umsatz zu erzeugen. Ich persönlich kam das erste mal im Jahre 2001 mit solchen Techniken in Kontakt und fand es erschreckend – heute 2011 wird es kaum besser sein.

Was können und sollten wir daraus lernen? Netzneutralität und Netzfreiheit sind Themen, die uns alle interessieren sollten. Heute trifft es die Spieler, morgen werden unsere Skype Pakete gedrosselt und übermorgen werten sie vielleicht unsere Facebook Zugriffe und eMails aus, um uns bessere zielgerichtete Angebote machen zu können. Unterstützt  Verbände wie den CCC dabei andere Verbände, Parteien und Politiker für solche Thematiken zu sensibilisieren, um aus Deutschland am Ende kein Nord-Amerika zu machen!

Gedanken über: Demokratie

Demokratie ist, wenn nach einer Wahl eine von der Mehrheit als eindeutig nicht gewollte Partei dank Koalition in die Lage versetzt wird u.a. sowohl Außen-, als auch Gesundheitsminister stellen zu dürfen. Das ist nicht fair, das ist Demokratie. (in Deutschland)

Dinge, die man auf Facebook besser nicht tun sollte #1

Was passiert dabei?

  • Ihr verletzt damit (sehr) wahrscheinlich die AGBs eures Mailanbieters. (*)
  • Ihr gebt Facebook die Logindaten zu euren Mailaccount(s).
  • Facebook wird alle eure Mails durchstöbern (und eventuell speichern)
  • Facebook findet raus mit welchen Leuten ihr Mails austauscht.
  • Facebook schreibt Leute aus euren Mails, die noch keine Account bei Facebook haben, unter euren Namen an und lädt sie ein am Netzwerk teilzunehmen.

Finger weg! (*) Accountweitergabe an Dritte

Küchenmobbing

Meine schwedische Küche fühlt sich ernsthaft verarscht und mobbt die schlimme Augenwurst, weil die französische Küche nun Weltkulturerbe ist. Ich distanziere mich von dieser Form von Küchenrassismus, gleiches Recht für alle, Küche ist Küche, egal welcher Herkunft!

Betteln mit Kinderaugen

Oh, es ist wieder so weit. Weihnachtszeit, Mitleidszeit. Anstatt dem üblichen Blödsinn auf Werbeplakaten werden jetzt alle verfügbaren Werbeflächen von Hilfsorganisationen angemietet und man wird überall von bettelnden Kinderaugen verfolgt. Da wird kräftig auf die Tränendrüse gedrückt und Firmen, von denen man vorher noch nie etwas gehört hat, wollen nur eins: GELD.

Sicherlich ist es sinnvoll zu helfen und es gibt in der Welt viel leid und viele Probleme, die dringend behoben werden müssen. Aber wieso um alles in der Welt muss da jede noch so windige Organisation ihre eigene Werbekampagne fahren? Ich will besser gar nicht wissen was das alles kostet. Und wieso immer um die Weihnachtszeit? Haben die Leute da ein schlechtes Gewissen? Spendet es sich da besser? Die Weihnachtszeit ist werbetechnisch für mich ein Albtraum.

Neulich im Bio Paralleluniversum

Im Radio:

Der Bio Wetterdienst warnt vor einem erhöten Herbstdepressionsrisiko und empfiehlt Spaziergänge.

Der hessische Wetterbericht hat Regen und Schnee für heute angekündigt. Die spinnen, die Bio Wetterheinis. Kompostiert sie!