Posted by Stefan in Job, tags: Weisheiten
Wieso sind die einfachsten Lösungen immer die, die aus den windigsten und seltsamsten Gründen bzw. Abhängigkeiten auf gar keinen Fall genommen werden können?
Bis vor kurzem war mein favorisierte Problembeschreibung noch immer das klassische “Gestern gings noch.”. Mittlerweile hat sich das geändert. Auf Platz 1. steht nun:
Das ist aus historischen Gründen so. Das ging damals nicht anders!
Greetings from the field, auf der Suche nach Lösungen, deren Probleme eigentlich gar nicht existieren würden, wenn es die Vergangenheit nicht gäbe. (kleine Anflüge von Poesie bitte verzeihen, danke!)
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Posted by Stefan in Job, Journal, tags: Job
Mein neuer Job hat mich heute nach Luxembourg geführt. Mir war gar nicht bewusst, dass die da französisch reden – ich Dösbaddel. :) Bin gespannt wo ich noch alles hinkomme.
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Frage per Mail:
Hat man dich in Bewerbungsgesprächen schon mal auf Deine Seiten/Dein Blog angesprochen und hatte es negative Auswirkungen?
Die Antwort ist ja, man hat mich schon darauf angesprochen, über die Auswirkungen könnte ich nur spekulieren. In der Tat wurde meine Online-Präsenz beim letzten Bewerbungsgespräch thematisiert. Es wurde sogar erwähnt, dass einige Beiträge auf Mailing-Listen von mir gelesen und fachlich bewertet wurden. Was das bedeutet? Vermutlich hat nicht nur die Personalabteilung sondern auch der Fachbereich Google über mich ausgefragt. Wohl dem, der im Internet noch keine eindeutigen Spuren hinterlassen hat und die Zügel noch in der Hand hält. Obacht!
Ich würde die Frage gern weiter geben, wie ist das bei euch? (als ordentlicher Blogger würde ich da jetzt ein Stöckchen draus machen, aber naja… ;-)
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Posted by Stefan in Job, Sysadmin, tags: Server
SHRED (1) – shred – overwrite a file to hide its contents, and optionally delete it
Heute: Festplattenlöschen. Mehr dazu im Artikel “How to securely erase the hard disk before selling ones computer“. ’shred’ ist übrigens auf PendriveLinux bereits enthalten – boot and nuke!
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Es ist schon irgendwie besser und freier, wenn man so ganz ohne Handy, Notebook, Remote-Einwahlmöglichkeit und Zugangsschlüssel den Tag beendet. Und wieso kommt mir an dieser Stelle ein Sklave, dem man die Fußfesseln abnimmt, in den Kopf?
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Heute einen Sales Director EMEA erleben dürfen, der eingeladen wurde um ein bestimmtes (Neben)Produkt vorzustellen und dazu meinte:
Dieses Produkt bieten wir zwar seit Jahren in unserem Portfolio an, verkauften es bis heute aber äußerst ungern oder selten, da der Aufwand es beim Kunden zu konfigurieren und zu implementieren höher ist, als der Umsatz den wir damit generieren. Das Ding macht einfach ungemein arbeit, deshalb reden wir nicht so gern darüber!
Das wirkt auf der einen Seite zwar sehr ehrlich, auf der anderen Seite möchte ich als Kunde soetwas aber nicht hören – schliesslich kann man daraus auch schlussfolgern, dass man das Produkt nun so teuer gemacht hat, dass sich der Aufwand mittlerweile doch lohnt.
Seit dieser o.g. Aussage hatte ich für meinen Teil ziemlich auf Durchzug geschaltet, da das Produkt quasi nicht brauchbar sein kann. Hängen geblieben ist, dass es tatsächlich sehr schlecht zu managen ist und nur halbwegs brauchbar in die Appliances dieses Anbieters eingebunden wurde. Dazu kommt, dass der “Experte” für dieses Feature, nicht am Meeting teilnahm und der Präsentator nichts weiter tun konnte als fertige Folien an die Wand zu werfen.
Fazit: Sehr schlecht gelaufen. Teile der Präsentation waren zwar sehr interessant aber im relevanten Hauptteil leider versagt.
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Auf Arbeit trage ich oft/meist ein Schlüsselband – oder neusprech “Lanyard” – mit meiner Zugangskarte dran. Das hat verschiedene Vorteile: Erstens ich vergesse diese blöde Karte nicht, zweitens kann ich mich damit einfach ausweisen und drittens verliert man die Karte damit nicht so schnell wie mit diesen Hosenclips.
Manchmal kommt es vor, dass ich selbst nach Feierabend dieses Schlüsselband noch trage, einfach weil ich vergesse es abzunehmen. Und so kam es, dass ich kürzlich durch die Stadt damit irrte. Im Kaufhaus passierte es dann… “Entschuldigen Sie vielmals, aber arbeiten Sie bei Arcor?”, fragte mich eine junge Frau mit Kind und schaute mich fragend an.
In Deutschland tendieren Firmen leider dazu Kunden zu hassen und abstoßend zu behandeln – ganz nach dem Motto: Das Leben könnte so schön sein, wenn nur die blöden Kunden nicht wären. Ich persönlich hasse so etwas und wie Kunden darauf reagieren, kann man zum Beispiel bei Volker Weber nachlesen. Schlechter Umgang mit Kunden fängt für mich bei kostenpflichtigen und schwer erreichbaren Service(ruf)nummern an und hört bei unmotivierten bis unfreundlichen Mitarbeitern mit Kundenkontakt auf. Liebe Gewerbetreibende … wenn ihr nicht wollt, lasst es doch einfach!
Zum Glück hat man als Kunde in Deutschland die Möglichkeit zwischen mehreren Anbietern auszuwählen. Persönlich empfinde ich es als Ehrensache, dass der Kunde sich wohlfühlt, auch wenn ich nie im Kundenservice oder Support gearbeitet habe – das gehört sich einfach so! Und die Frau im Kaufhaus? Ich gab mich als Mitarbeiter zu erkennen, schrieb mir ihre Daten auf und klärte ihr Anliegen mit unserer internen Serviceabteilung. Mit etwas Glüc k habe ich dafür gesorgt, dass sie auch in 2 Jahren nach Ablauf ihres Vertrags bei Arcor bleibt und genau das ist es doch, was man als Firma haben möchte: Langzeitbindung zufriedener Kunden. Oder nicht?
Weiter gehts mit Musik. (danke Torsten :P)
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Posted by Stefan in Job, Sysadmin, tags: Storage
Die Marktschreier einiger Storage Hersteller preisen ‘Thin Provisioning’ über alles in den Himmel. Überbuchen von (nicht vorhandenen) Kapazitäten… da will jeder hin. Ach wirklich? Aus der Reihe nervige Fehlermeldungen zum abgewöhnen:
Warning: Aggregate Almost Overcommitted
Committed 11.4 TB (98.02%) out of 11.7 TB available; Using 10.9 TB (93.22%) out of 11.7 TB available
Ich würde ja verstehen, wenn das Gerät mich davor warnt, wenn ich wirklich etwas überbucht hätte, aber dieses fast, bald oder annähernd überbucht, ist etwas zu viel – zumal der Alarm immer und immer wieder auftaucht bis man die Werte unter einen gewissen Schwellwert drückt. Ja ich weiß, ich mecker zu viel. Entschuldigung!
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