Archive for the “Job” Category

Manchmal…

“Ist das nicht etwas übertrieben? Die Buffalo Terastation kostet nur 2,500 Euro.”

… muss ich mich arg zurückhalten.

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Ich wurde heute gefragt wieso es so lange dauert ein großes Verzeichnis mit vielen Dateien zu löschen, welches per NFS gemountet wurde. Angenommen ich habe die folgende Verzeichnisstruktur:

/fileserver/Vorratsdatenspeicherung/
/fileserver/Vorratsdatenspeicherung/2007/Januar/
/fileserver/Vorratsdatenspeicherung/2007/Januar/01/Server1/…
/fileserver/Vorratsdatenspeicherung/2007/Januar/01/Server2/…
[...]
/fileserver/Vorratsdatenspeicherung/2007/Januar/31/Server1/…
/fileserver/Vorratsdatenspeicherung/2007/Januar/31/Server2/…
[...]
/fileserver/Vorratsdatenspeicherung/2010/Januar/31/Server1/…
/fileserver/Vorratsdatenspeicherung/2010/Maerz/02/Server2/…

usw…

und möchte das aus gegebenen Anlass loswerden. Die Vermutung war, dass der Linux Client an den NFS Server nur den Befehl  ‘lösche das Verzeichnis “Vorratsdatenspeicherung”‘  schicken müsste, und den Rest würde der NFS Server dann automagisch tun. Ein Vorgang der innerhalb von 1-2 Sekunden also zumindest aus Client Sicht erledigt wäre. In der Realität sieht das ganze etwas anders aus, weshalb es schonmal eine Weile dauert, bis so ein großes Verzeichnis leer ist.

Warum?

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Der Jörn sucht Leute in Oldenburg, die sich unter anderem mit NetApp auskennen:

Wer sich mit Linux/Solaris auskennt, zumindest Grundkenntnisse mit NetApp-Storage mitbringt und sich vorstellen könnte im Nordwesten zu arbeiten, kann sich mal bei mir melden. Das gleiche gilt für Leute mit Kenntnissen in allem was man im ISP-Bereich so braucht, als Radius, Loadbalancer, POP/IMAP, Mysql-Cluster usw.

Interesse? Nehmt Kontakt mit ihm auf!

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IMG00071-20091117-1413

Ich sag nur 24°C Ende November. Es war eine harte Woche und ich bin froh wieder mal zu Hause zu sein; auch wenn Deutschland schon etwas blöd ist, so im Vergleich. (jetzt nicht nur des Wetters wegen)

Wetter Frankfurt

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Es verirren sich immer öfter Leute hierher oder schreiben mir, die nach Informationen zu NetApp und SNMP Abfragen suchen. Um in den NetApp MIBs zu suchen, habe ich schon einmal das Tool Mibble empfohlen. Es ist Java basiert und kann damit quasi überall eingesetzt werden. Sofern Mibble läuft, braucht man nur noch die MIB, die man auf NOW oder im ROOT auf dem Storage Controller findet. (z.B. /vol/vol0/etc/mib/netapp.mib)

mibble-vol-names-index

Frage 1: Wie kann ich per SNMP eine Liste meiner LUNs abfragen?

NETWORK-APPLIANCE-MIB -> VALUES -> netapp -> netapp1 -> blocks -> lun -> lunTable -> lunEntry -> lunName

root@prudence:~# snmpwalk -On -c public -v 2c gundel 1.3.6.1.4.1.789.1.17.15.2.1.2
.1.3.6.1.4.1.789.1.17.15.2.1.2.1 = STRING: “/vol/NFSv4_SF/lunTEST”

Frage 2: Wie kann ich die Temperatur meiner Shelves auslesen?

Da gibt es mehrere Wege. Einer wäre die Temperatur per CLI abzufragen. Der Befehl dazu ist “environment”:

gundel> environment status shelf
[...]
Cooling Unit installed element list: 1, 2; with error: none
Temperature Sensor installed element list: 1, 2, 3; with error: none
Shelf temperatures by element:
[1] 21 C (69 F) (ambient)  Normal temperature range
[2] 24 C (75 F)  Normal temperature range
[3] 24 C (75 F)  Normal temperature range

Die Daten können natürlich auch per SNMP ausgelesen werden, um z.B. eine Überwachung in Nagios zu realisieren:

NETWORK-APPLIANCE-MIB -> VALUES -> netapp -> netapp1 -> storage -> enclosure -> enclTable -> enclEntry -> enclTempSensorsCurrentTemp

root@prudence:~# snmpwalk -On  -c public -v 2c gundel 1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.1 = STRING: “30C (86F), 24C (75F), 28C (82F)”
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.2 = STRING: “21C (69F) ambient, 24C (75F), 24C (75F)”
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.3 = STRING: “19C (66F) ambient, 28C (82F), 27C (80F)”
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.4 = STRING: “20C (68F) ambient, 38C (100F), 43C (109F)”
.1.3.6.1.4.1.789.1.21.1.2.1.25.5 = STRING: “23C (73F) ambient, 39C (102F), 37C (98F)”

Frage 3: Wie kann ich per SNMP eine Liste meiner Volumes bekommen?

NETWORK-APPLIANCE-MIB -> VALUES -> netapp -> netapp1 -> filesys -> volTable -> volEntry -> volName

root@prudence:~# snmpwalk -On -c public -v 2c gundel 1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2
.1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2.1 = STRING: “vol0″
.1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2.2 = STRING: “vol1″
.1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2.3 = STRING: “sl_vol”
.1.3.6.1.4.1.789.1.5.8.1.2.4 = STRING: “NFSv4_SF”

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Tuesday 27th October / Wednesday 28th October
Congress Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main

snw_large

Sessions

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Wenn der NetApp System Manager irgendwas von “… (502) Ungültiges Gateway” faselt:

(Screenshot) NetApp System Manager Error: 502 Bad Gateway

Dann ist auf dem Windows System vermutlich ein Proxy konfiguriert, der die nötigen API Calls nicht per HTTPS Richtung Storage Controller loswerden kann. In meinem Fall half es den Proxy in den Windows-Einstellungen zu deaktivieren. Wer nicht ohne kann, wird die nötigen Infos im Proxy Logfile finden um das Problem zu beseitigen.

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Mehr zu persönlichen Inkompetenz-Endstufen und einem ‘Ah!’ Effekt:

Quelle: leider nicht bekannt

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Was? Nützliche Software herstellen. Ich bin ein echter Fan von Microsoft OneNote. OneNote ist quasi der Ersatz für Zettelwirtschaft, Notizzettel, komplizierte Ordnerstrukturen und der ganzen Unordnung von vielen Daten. Die Software ermöglicht es jegliche Art von Information, Screenshots, Tabellen, Text oder sonstige Dateien in ein virtuelles Notizbuch zu integrieren und zusammenzufassen. Auf diese Art hat man ein mächtiges Tool um alle relevanten Daten zu einem Thema oder Kunden zusammenzuhalten und optisch aufzubereiten.

Sofern man über einen Touchscreen verfügt, kann man auch frei in seine Notizen reinschreiben. Im Hintergrund kann man es mit Microsoft Sharepoint verheiraten und so Team-Übergreifend Projekte zur Verfügung stellen. Ich hab mich ja schon immer gefragt ob Sharepoint zu irgendwas zu gebrauchen ist – hier ist die beste Anwendung dafür.

Screenshot: Microsoft OneNote

Für mich ist OneNote mein persönliches eigenes Wiki, nur viel schöner und weitaus mächtiger.

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Eine sehr gute Freundin arbeitet seit vielen Jahren für einen amerikanischen Arbeitgeber. Kurz nach ihrer Anstellung dort meinte sie zu mir, sie fühle sich dort manchmal wie in einer Sekte. Man lebt sehr frei, hat viel Spaß, viele Offenheiten und bekommt trotzdem unterschwellig alles irgendwie vorgeschrieben. Schnell lernt man, welche Werte der Firma wichtig sind und, dass die Integrität zum Brötchengeber über alles steht. Schließlich gibt es Shareholder und weit gestreuten Besitz, der gegen harte Dollar an der Börse gehandelt wird. Jede noch so unbedachte Äußerung oder öffentliche Information zur falschen Zeit könnte aus Millionären in kürzester Zeit Tellerwäscher machen und ganze Firmen inkl. Zulieferer würden auf einmal vom Erdboden verschwinden, einfach so.

So hangelt man sich im Berufsleben von einem Non-disclosure Agreement zum nächsten. Morgens in der Kaffeeküche teilt sich die Belegschaft in einzelne Inseln von Menschen, die etwas wissen und andere einzelne Personen, die noch ein Stückchen mehr Wissen und ein Schicksal tragen müssen, über das sie sich mit den Anderen nicht austauschen können bzw. dürfen. Und warum bricht niemand aus? Anders als in vielen deutschen Firmen versteht man in Amerikanischen, dass die hochgehaltenen Werte tatsächlich einen Wert tragen, den es zu verteidigen gilt. Nicht, weil man wie die blinde Kuh nach dem Brainwashing oder Blitzdingsen hirnlos ist, sondern, weil man tatsächlich verstanden hat, dass die ganzen Wissensinseln, alle zusammen, abhängig von der Integrität jedes Einzelnen sind.

Ich erinnere mich gut daran was Parolen und Zahlen wert waren… noch vor ein paar Monaten, bei einer (deutschen) Firma mit Beamtenmentalität. Flurfunk und interne Kappelei waren dort oft wichtiger als das Wohl oder die Werte der Muttergesellschaft. Heute an anderer Stelle ist alles anders. Arbeiten für den weltbesten Arbeitgeber macht Spaß und ich bin stolz darauf ein Teil der Geschichte dieser Firma zu sein. Manchmal kann die Realität und der weltweite Markt inklusive seinen Krisen einen aber derb’ erdrücken. Ich hoffe, dass ich solche Momente nicht allzu oft erleben muss.

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