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Dinge, die man auf Facebook besser nicht tun sollte #1

Was passiert dabei?

  • Ihr verletzt damit (sehr) wahrscheinlich die AGBs eures Mailanbieters. (*)
  • Ihr gebt Facebook die Logindaten zu euren Mailaccount(s).
  • Facebook wird alle eure Mails durchstöbern (und eventuell speichern)
  • Facebook findet raus mit welchen Leuten ihr Mails austauscht.
  • Facebook schreibt Leute aus euren Mails, die noch keine Account bei Facebook haben, unter euren Namen an und lädt sie ein am Netzwerk teilzunehmen.

Finger weg! (*) Accountweitergabe an Dritte

I can…

Einmal Providerwechsel zum mitnehmen, bitte

Der, der  zwischen Telekomunnikationsanbietern wechseln will, zieht am Ende immer den kürzeren. Das war früher schon so und wir vermutlich auch immer so bleiben, zumindest im dienstleistungsfremden Land Deutschland. Diese Weisheit sollte also dringend in den Duden aufgenommen werden! Vor ziemlich genau 2 Monaten zog ich los um meine marode Arcor Leitung bzw. mein DSL durch etwas modernes auszutauschen.  VDSL2 sollte es sein, da die herkömmliche Kuperdraht-Verbindung für das alte DSL bei mir so weit ist, dass die verfügbare Bandbreite eher Bandschmale heissen sollte.

Ich schaute mich um und fand, dass dieses VDSL bei mir von Arcor bzw. “Vodafone” nicht verfügbar ist.  Die Telekom  jedenfalls meint mit VDSL anbieten zu können, der neue graue Verteilerkasten dafür steht ja schliesslich auch hier um die Ecke. Also habe ich bei der Telekom bestellt und freute mich auf ein paar hundert Euro Wechselbonus und pipapo etc.

Also kam es, wie es kommen MUSSTE: Arcor drehte mir pünktlich zum Kündigungstermin die Leitung ab und die Telekom…? Die muss den Port jetzt portieren, d.h. umstöpseln von einen Port wo Arcor ääh Vodafone ääh Arcor draufsteht zu einen Port wo Telekom draufsteht. Klingt einfach, ist es aber nicht. Der olle Telekomiker meint nämlich dazu MUSS ein Techniker bei mir ins Haus kommen und Techniker, das wäre grad ganz schlecht, alles ausgebucht, da muss ich noch warten. Und wie bin ich jetzt online? Telefon ist ja kein Problem, dazu hat Mensch ja heute durchschnittlich 2 Handys. Ahh! Handy!

Derweil sich also Arcor ääh Vodafone ääh Arcor und die Telekom jetzt über meinen Port streiten und sich vor lauter Portierungen in Arbei stürzen…. verdient keiner von denen Geld mit mir. Der Glückliche dritte im Bunde ist O2. Ich glaube ja ernsthaft, dass diese alternativen Anbieter wie O2 und Base allein schon deshalb so erfolgreich sind, weil sie für alle Monopolgeschädigten eine brauchbare und vor allem verfügbare Alternative sind.

Und warum Arcor ääh Vodafone nicht gleich Arcor ist, darüber berichte ich dann morgen.

Webtrends, die keiner braucht

Immer öfter finde ich auf Webseiten jetzt oben oder unten Balken, die dank irgendwelcher Layer-Funktionalitäten an einer Stelle auf den Bildschirm fixiert werden. Meistens beheimaten diese Balken dann Funktionen, die kein Mensch braucht wie x-fach redundante Links zu allen drölf Social Networks, Anzahl der User, Chat auf der Webseite und pipapo. Ob ein Webseiten-Betreieber sowas wirklich benötigt, muss sicherlich jeder für sich entscheiden, den “Störfaktor” haben am Ende aber die Benutzer.

Was mich bei diesen Balken/Leisten aber meisten stört ist die Tatsache, dass diese Platz auf dem Bildschirm verbrauchen, und, dass man diese Balken trotz scrollen auf dem Bildschirm nicht los wird.  Die meisten Bildschirme sind viel breiter, als sie höher sind. Wieso um alles auf der Welt gibt es also Designer, die den schon ohnehin engen Platz jetzt noch mehr einschränken, anstatt mitzudenken und solche Leisten nach Links oder Rechts an den Rand zu verschieben?

Die gleiche Unsitte gibt es bei Microsoft Windows leider auch schon seit vielen Jahren, sogar mit dem Nachteil, dass die so genannte “Taskleiste” mit jeder Windows Version immer höher wird. Unter MacOS lebt diese Leiste bei mir übrigens am rechten Seitenrand. Das könnte man zwar auch bei Windows so einstellen, allerdings passt dann das ganze Taskleisten-Design nicht mehr und somit ist diese Einstellung unbrauchbar. Ich hoffe einfach  es gibt irgendwann einen kreativen Menschen, der diesen Blödsinn behebt – und das am besten noch übergreifend, also auch ausserhalb vom Web.

The Internetz iz all about expertz!

Im Zweifel erstmal Panik verbreiten!

So schreibt die Fachzeitschrift für Sicherheitsfragen Financial Times Deutschland:

Das neue Datenleck bei Facebook lässt nur einen Schluss zu: Das soziale Onlinenetzwerk ist aufgrund seiner Größe und der Vielzahl eingebundener Drittanbieter nicht in der Lage, die Privatsphäre seiner Nutzer zuverlässig zu schützen.

Es liegt mir zwar sehr fern Facebook hier in Schutz zu nehmen, doch im Prinzip sind die Benutzer selbst schuld. Jeder, der bei Facebook Dienste von “dritten” Anbietern in Anspruch nimmt oder irgendwelche nervigen Apps intern benutzt, der muss vorher bestätigen, dass er seine Daten an diesen fremden Anbieter übermittelt. Und mal unter uns Pfarrerstöchter: Wer glaubt, dass all die FarmVille, Glücksnuss oder “Wer hat den längsten” Spruch-Generatoren ihre Dienste auf auf Good-Will Basis abieten, weil sie Millionen Facebook-Usern einen guten Gefallen tun wollen, hat vermutlich den Schuss nicht gehört.

Umsonst ist nichts im Leben. Auf Facebook bezahlt man mit seinen persönlich Daten. So war es schon immer, so wird es immer bleiben. Wem das auch heute im Jahr 2010 im Internetzeitalter noch nicht klar ist, der hat – so hart das auch klingt – im Internet nichts zu suchen. Die Zeit in der man naiv durch die bunte Online Welt gesurft ist, ist eindeutig vorbei und zum Prozess des Erwachsenwerdens der Benutzer gehört es nun auch mal die Vertragsbedingungen der Webdienste zu lesen. Leider habe ich die Befürchtung, dass der großteil der Benutzer immer dümmer wird, anstatt etwas dazuzulernen und vermutlich werden wir auch in 10 Jahren noch solche oder ähnliche Artikel in der Presse wiederfinden.

Leeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeroy!

Viele Monde her, aber ich kann noch heute drüber lachen. Taktikbesprechung vor UBRS!

Taktikbesprechung vor UBRS!

Damals war sogar die Zukunft besser

Denn da gabs noch kein DRM.

DRM sucks, analog version

@Linksammler

Ein’ hab ich noch!

@Linksammler

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