Der Holgi schreibt, dass der Herr Hansen als spontan ehemaliger Gewerkschaftschef der Transnet Gewerkschaft ziemlich käuflich wirkt, wenn er auf einmal Vorstandsmitglied für den Bereich Personal bei der Deutschen Bahn sein soll.
Ich bin (wie Holgi anmerkt) übrigens einer der Deppen, der glaubt, dass die Transnet Gewerkschaft nicht grad ein gutes Aushängeschild für einen Betriebsrat ist. Blöd nur, dass die Transnet Gewerkschaft auch die Firma vertritt, für die ich arbeite. Blöd deshalb, weil dort die Mitarbeiter momentan arge bedenken haben durch Vodafone geschluckt zu werden und dann auf einmal auf der Straße zu sitzen. Will man einem vermeindlich käuflichen Arbeitnehmervertreter, der mitterweile dank Herrn Hansen auch gern mal sichtbar für seine eigene Tasche wirtschaftet, weiterhin sein Vertrauen schenken? Oder muss man sich das wie die “Transnet” und “Die Bahn” einfach nur lang genug schön reden bzw. schreiben um an die guten Absichten zu glauben? Ich für meinen Teil werde auch weiterhin ein ziemlich gespaltenes Verhältnis zu gewissen Betriebsräten haben, allein schon deshalb, weil die Momente, die dieses Verhältnis verbessern würden, irgendwie nicht kommen im Leben. Da helfen auch nicht die massig populistischen Schriftstücke, die die Transnet veröffentlicht.
Transnet? Nicht in meinem Namen, danke.
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